Datensicherung

Risiko Datenverlust
Eine falsche Taste, ein falscher Klick, und die Arbeit eines Tages, wenn nicht sogar ganzer Monate (!), kann im digitalen Nirwana verschwunden sein. Eine Datensicherung soll genau jenen Fall verhindern. Im IT-Bereich spricht man auch von einem Backup. Entscheidend ist, dass Backups regelmäßig angelegt werden. Noch wichtiger ist allerdings die Wahl des Speichermediums, auf dem die Daten gesichert werden sollen.

Ein Backup auf derselben Festplatte auf der auch das Original liegt, nützt nicht, wenn die Festplatte selbst einen Hardware-Defekt aufweist. Daher muß eine Datensicherung stets auf einem anderen Datenträger erfolgen. Hierzu bieten sich externe Festplatten oder wiederbeschreibbare DVDs an, wobei diese auch nicht ewig halten. Die Haltbarkeit von CD-Rohlingen ist umstritten und eher als gering einzuschätzen. Weiterhin ist gerade bei älteren Datei-Formaten, insbesondere im Bereich der Textverarbeitung, die Kompatibilität zu neueren Programmen zu beachten.

Digitale Archivierung für spätere Generationen ist ein Thema an sich, aber bereits für Zeiträume über 5 Jahre bietet es sich an, Textdateien nicht in proprietären Formaten einzelner Softwarehersteller zu speichern, sondern in offen Formaten oder sogar gleich als reine Textdatei. Fehlerfreiheit der Speichermedien und Zukunftssicherheit der verwendeten Formate sind die Schlüssel zu einer erfolgreichen Datensicherung. Wichtige Dokumente sind sicherlich am besten zusätzlich ausgedruckt in Papierform in einem feuerfesten Schrank aufgehoben. Das Risiko, Daten zu verlieren ist hoch; der Aufwand dieses Risiko zu minimieren gering. Die Ausrede, daß es eine absolute Sicherheit nicht geben könne, ist bei einem ersten großen Datenverlust hinfällig; denn in den meisten Fällen wären die verlorenen Daten mit einem Backup in Minuten wiederhergestellt.

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