UMTS
Die Kurzbezeichnung UMTS steht für das Universal Mobile Telecommunications Systems und beschreibt einen Standard im Mobilfunkbereich der dritten Generation, kurz 3G. §G beinhaltet eine deutlich höhere Übertragungsrate von bis zu 7,2 Mbit/s als der Standard der 2. Generation. Vom UMTS sind weitere multimedia Dienste, aber auch satellitengestütze Sendeanlagen umfasst:
- im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation (Telefonie im Audio- und Videobereich),
- im Bereich der Nachrichtendienste (beispielsweise Chat),
- im Bereich der Informationsverteilung (beispielsweise ein Internetzugang, das WWW),
- im Bereich der standortbezogenen Dienste (beispielsweise die persönliche Navigation).
Ende 2008 waren in Deutschland etwa 15,9 Millionen Kunden für das UMTS an.
Zu Beginn der Verbreitung des UMTS waren die Kosten für den Endverbraucher sehr hoch, was einer der wesentlichen Gründe für den nur schleppend voranschreitenden Durchbruch auf dem Markt war. Man konnte auch schon früher mit dem Handy oder einem Notebook von unterwegs online gehen, allerdings musste man dabei sehr viel Geduld aufbringen. Mit sogenannten GSM-Handys konnte eine Datenübertragungsrate von gerade mal 14,4 kBit/s erreicht werden. Diese Geschwindigkeit reicht aber höchstens seine E-Mails zu checken und einfache Internetseiten aufzurufen. Mittlerweile sind die UMTS-Dienste gerade auf Handy sehr beliebt und die Übertragungsrate entsprechend hoch, so dass eine Übertragung wie von einem heimischen DSL-Anschluss erreicht wird. Die Preise sind trotz Weiterentwicklung im Bereich der Technik enorm gesunken, so dass die Kosten zur Nutzung des UMTS heute deutlich geringer und daher erträglicher sind.